Für Inhaber von Handwerksbetrieben

Was ist Ihr Handwerksbetrieb wirklich wert?

Nicht „Umsatz mal Faktor“, sondern der Rechenweg, den Handwerkskammern und Banken kennen: eine indikative Wertermittlung nach der Methodik des AWH-Standards, aus Ihrer BWA, in rund 20 Minuten.

Beta-Phase: Sie sehen das Ergebnis auf dem Bildschirm und laden den PDF-Bericht kostenlos gegen Ihre E-Mail-Adresse herunter.

Rechenweg in Anlehnung an die veröffentlichte AWH-Methodik Basiszins der Bundesbank für Ihr Stichtagsjahr Jede Zahl im Bericht nachrechenbar
Ertragswertverfahren statt Daumenregel 10 Schritte wie in der AWH-Methodik Rechenweg offen für jede Zahl Hosting in Deutschland, keine Datenweitergabe

Ablauf

Drei Schritte zum Wertbericht

Sie brauchen keine Vorkenntnisse. Wo Ihr Steuerberater Zahlen liefert, lesen wir sie aus. Wo Ihre Einschätzung gefragt ist, führen wir Sie mit klaren Fragen durch.

  1. BWA einlesen

    Laden Sie die Dezember-BWAs der letzten drei bis vier Jahre hoch. Ergebnis, Zinsaufwand und Abschreibungen werden automatisch übernommen. Oder Sie tragen die Werte von Hand ein.

  2. Fragen beantworten

    Kalkulatorischer Unternehmerlohn, betriebsnotwendiges Kapital, acht Risikokriterien und zehn Fragen zur Inhaberabhängigkeit, genau wie im AWH-Verfahren.

  3. Bericht herunterladen

    Sie erhalten sofort den PDF-Bericht: Wertansatz, alle zehn Schritte, Steuerrechnung, Kapitalisierungszins, Vollständigkeitserklärung und Stärken-Schwächen-Profil.

Methodik

Warum der Gewinn in der BWA nicht der Wert ist

Der steuerliche Gewinn eines Handwerksbetriebs enthält meist keinen Lohn für den Inhaber und keine Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Der AWH-Standard zieht deshalb einen kalkulatorischen Unternehmerlohn und kalkulatorische Zinsen ab, rechnet Zinsaufwand und Abschreibungen zurück und kapitalisiert den so bereinigten Gewinn nach Steuern.

Der Kapitalisierungszins ist keine Daumenregel: Basiszins der Bundesbank plus Immobilitätszuschlag, acht Risikozuschläge und ein Zuschlag für die Inhaberabhängigkeit. Für 2026 beträgt der Basiszins 3,56 % (Deutsche Bundesbank, Rendite Bundeswertpapiere 30 Jahre Restlaufzeit, Wert vom 2. Januar 2026).

Das Ergebnis ist ein Wert, den ein Betriebsberater Zeile für Zeile nachrechnen kann. Genau das steht im Bericht.

Wichtig zu wissen: Bei kleinen Betrieben liegt der Ertragswert oft deutlich unter dem, was Inhaber erwarten. Das liegt am kalkulatorischen Unternehmerlohn, nicht an Ihrem Betrieb. Der Bericht zeigt, welche Stellschrauben den Wert beeinflussen, etwa die Abhängigkeit vom Inhaber.

Bereinigtes Ergebnis, gewichtet über drei Jahre (Zinsaufwand und Abschreibungen zurückgerechnet)184.833,33 €
− kalkulatorischer Unternehmerlohn− 84.240,00 €
− kalkulatorische Zinsen (250.000 € × 3,56 %)− 8.900,00 €
− kalkulatorische Abschreibungen− 22.000,00 €
= Gewinn vor Betriebssteuern69.693,33 €
− Gewerbesteuer und typisierte Einkommensteuer, nach Anrechnung− 24.392,66 €
= Gewinn nach Steuern45.300,67 €
÷ Kapitalisierungszins netto21,7636 %
Ertragswert208.148,79 €

Musterrechnung Schreinerei, drei Geschäftsjahre 2023–2025, Einzelunternehmen, Hebesatz 400 %, Stichtag 2026. Zahlen aus dem Musterbericht, auf den Cent nachrechenbar (45.300,67 ÷ 0,217636).

Für wen

Vier Situationen, ein Bericht

Verkauf an einen Nachfolger

Sie wollen wissen, welche Preisvorstellung Sie in ein Gespräch tragen können, bevor Sie Zeit und Geld in Berater investieren.

Übergabe in der Familie

Eine nachvollziehbare Zahl schafft Frieden zwischen Geschwistern und Generationen. Der Rechenweg liegt offen, niemand muss etwas glauben.

Vorbereitung auf das Bankgespräch

Der Nachfolger braucht eine erste Grundlage für die Finanzierung. Der Bericht ist eine Gesprächsgrundlage mit offenem Rechenweg; die Bank wird eine eigene Prüfung verlangen.

Orientierung, ohne Verpflichtung

Sie wollen einfach wissen, wo Sie stehen, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen. Heute Abend, ohne Termin, ohne dass Ihr Vorhaben bekannt wird.

Marek Stein, Geschäftsführer der Pelios Solutions GmbH

Wer dahintersteht

Marek Stein, Geschäftsführer der Pelios Solutions GmbH

Ich habe das Rechenverfahren des AWH-Standards in Software abgebildet, damit Inhaber eine erste belastbare Zahl bekommen, ohne Termin und ohne ihr Vorhaben bekanntzumachen. Für Rückfragen bin ich persönlich erreichbar: kontakt@nexxtcraft.de.

NexxtCraft ist ein unabhängiges Angebot und steht in keiner Verbindung zum Zentralverband des Deutschen Handwerks oder zu Handwerkskammern.

Preise

Zwei Stufen, ein Rechenweg

Beide Varianten liefern denselben Bericht. Der Unterschied ist, ob ein Mensch Ihre Angaben vorher auf Plausibilität durchsieht.

Bietet Ihre Handwerkskammer eine AWH-Bewertung durch einen qualifizierten Betriebsberater an, ist das die belastbarere Grundlage. NexxtCraft ist der Schritt davor: sofort, diskret, beliebig oft mit anderen Annahmen wiederholbar.

Automatische Berechnung

0 €in der Beta-Phase, danach 249 € inkl. MwSt.
  • Vollständiger PDF-Bericht, sofort
  • Alle zehn AWH-Schritte mit Rechenweg
  • Bundesbank-Basiszins des Stichtagsjahres
  • Hinweise zur Belastbarkeit Ihrer Angaben
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Automatisch erstellt, ohne fachliche Durchsicht. In der Beta-Phase kostenlos: Sie bekommen den Bericht per Link und wir fragen einmal nach, was Ihnen gefehlt hat.

Häufige Fragen

Was Inhaber uns fragen

Was ist der AWH-Standard?

Das vom Zentralverband des Deutschen Handwerks getragene Verfahren zur Bewertung von Handwerksbetrieben. Grundlage ist das Ertragswertverfahren: Der nachhaltige Gewinn nach kalkulatorischen Kosten und Steuern wird mit einem betriebsindividuellen Kapitalisierungszinssatz aus Basiszins, Immobilitäts-, Risiko- und Inhaberabhängigkeitszuschlag kapitalisiert.

Meine Handwerkskammer bietet das kostenlos an. Wozu dann NexxtCraft?

Wenn Ihre Kammer eine AWH-Bewertung durch einen qualifizierten Betriebsberater anbietet, nutzen Sie sie. Das ist die belastbarere Grundlage. NexxtCraft ist für den Schritt davor: eine erste Zahl heute Abend, ohne Termin, ohne Wartezeit und ohne dass in der Kammer bekannt wird, dass Sie über eine Übergabe nachdenken. Und Sie können die Rechnung mit anderen Annahmen beliebig oft wiederholen.

Ist das ein Gutachten nach AWH-Standard?

Nein. NexxtCraft liefert eine indikative Wertermittlung, die sich methodisch an den AWH-Standard anlehnt. Eine Unternehmensbewertung gemäß AWH-Verfahren dürfen nur dafür qualifizierte Betriebsberater der Handwerksorganisation ausweisen. Der Bericht ist eine Orientierungs- und Verhandlungsgrundlage, kein Gutachten und keine Rechtsberatung.

Welche Unterlagen brauche ich?

Die Jahres-BWAs oder Jahresabschlüsse der letzten drei bis vier Jahre. Daraus braucht der Rechner Ergebnis vor Steuern, Zinsaufwand und Abschreibungen. Dazu den Gewerbesteuer-Hebesatz Ihrer Gemeinde und Ihre Einschätzung zu Meisterlohn, betriebsnotwendigem Kapital, Risiken und Inhaberabhängigkeit.

Wie lange dauert es?

Mit vorliegenden BWAs etwa 20 Minuten. Der Bericht wird sofort als PDF erzeugt. Die Variante mit fachlicher Durchsicht wird innerhalb von drei Werktagen zurückgemeldet.

Funktioniert das auch für eine GmbH?

Ja. Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird mit typisierter Einkommensteuer gerechnet, für die GmbH mit Körperschaftsteuer und Teileinkünfteverfahren, jeweils wie im AWH-Handbuch beschrieben.

Was passiert mit meinen Daten?

Hochgeladene PDFs werden nach dem Auslesen sofort gelöscht. Der Bericht ist sieben Tage über einen persönlichen Link abrufbar und wird danach automatisch gelöscht. Verarbeitung auf Servern in Deutschland, keine Weitergabe an Dritte, keine externen Skripte auf dieser Seite.

Kann ich den Bericht meiner Bank vorlegen?

Der Bericht enthält den vollständigen Rechenweg mit Verweis auf die jeweilige Stelle der öffentlich zugänglichen AWH-Methodik, den Bundesbank-Basiszins und eine Vollständigkeitserklärung. Er eignet sich als Gesprächsgrundlage. Ob eine Bank ihn im Kreditprozess berücksichtigt, entscheidet die Bank; für Kreditentscheidungen wird in der Regel eine Bewertung durch qualifizierte Berater verlangt.

Was, wenn im Bericht ein Rechenfehler steckt?

Jede Zahl im Bericht ist mit ihrer Herleitung ausgewiesen. Finden Sie einen Rechenfehler in unserem Rechenweg, erstatten wir den Preis. Für die Richtigkeit Ihrer eigenen Angaben können wir nicht einstehen.

Was, wenn der Ertragswert negativ ist?

Das kommt bei kleinen Betrieben häufiger vor, als man denkt: Sobald der Inhaber sich einen marktüblichen Lohn zurechnet, bleibt kein kapitalisierbarer Gewinn. Der Bericht weist das offen aus und nennt den Substanzwert als Untergrenze. Auch das ist eine wertvolle Information vor einem Verkauf.

Eine ehrliche Zahl ist der beste Start.

Rund 20 Minuten, Ihre BWAs und die Fragen, die auch ein Betriebsberater stellen würde.

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